09.05.2012
Aktuelles
In den letzten Monaten haben wir intensiv an unserem Qualitätsmanagemet-Handbuch gearbeitet und sind nun erfolgreich auditiert worden. – Wozu das alles? Um mit den Krankenkassen abrechnen zu können, sind Geburtshäuser vertraglich dazu verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren ein Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2008 einzuführen. Viele Prozesse sind nun noch einmal genau überdacht und präzise dargelegt worden. Dann reisten zwei Qualitätsmanagerinnen aus Berlin an, um zu überprüfen, ob Handbuch und Wirklichkeit auch übereinstimmen. Vom Kühlschranktemperaturformular, über unsere Hygienestandards, bishin zur Vorgehensweise im Notfall wurde alles sehr genau unter die Lupe genommen. Nun sind wir froh, die Kriterien in allen Bereichen sehr gut erfüllt zu haben – dies dient nicht zuletzt Ihrer und auch unserer Sicherheit!
26.10.2011
Aktuelles
Am 09. November ist das Geburtshaus Paderborn Ort einer ganz besonderen Veranstaltung: Die Katholische Hochschulgemeinde Paderborn ist bei uns zu Gast und präsentiert in der Reihe “FilmRaum – Filme an ungewöhnlichen Orten” den Film “Der erste Schrei”, Frankreich 2007.
Eingeladen sind nicht nur Studenten, sondern alle, die am Thema Geburt interessiert sind, sich das Geburtsaus Paderborn einmal anschauen und etwas über unsere Arbeit erfahren möchten. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Mehr dazu unter www.khg-paderborn.de
07.05.2011
Aktuelles
Die Hebammen des Geburtshauses Paderborn waren natürlich dabei, als nach der Begrüßung durch Landrat Manfred Müller die Vorsitzende des Paderborner Hebammenverbandes, Marita Hölscher, die Zahlen präsentierte: Auch die Paderborner Hebammen hat die drastische Erhöhung der Haftpflichtversicherung längst eingeholt, so dass viele sich die freiberufliche Arbeit in der Geburtshilfe einfach nicht mehr leisten können und mit dem Gedanken spielen, diese aufzugeben oder gar ganz den Beruf zu wechseln. Und auch die Themen Betreuung in der Schwangerschaft und Nachsorge werden im Kreisgebiet längst nicht mehr flächendeckend angeboten, denn auch hier erfährt unsere Tätigkeit keine angemessene Entlohnung. Frau Hölscher fasste die Situation zusammen, indem sie auf die jetzt schon bestehende Unterversorgung in der Geburtshilfe im Kreis PB hinwies und anfügte, dass keine Hausgeburten und immer weniger Beleggeburten mehr möglich sind!
Im Anschluss an ihre Ausführungen übergab sie an MdB Carsten Linnemann Unterschriftenlisten, in der über 2.500 PaderbornerInnen ihren Protest gegen die ungerechten Bedingungen zum Ausdruck brachten. Herr Linnemann wird diese Listen in Berlin an Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler übergeben, der damit nachdrücklich auf unsere missliche Situation aufmerksam gemacht werden soll und hoffentlich bald angemessen reagiert.


05.12.2010
Aktuelles
… und die erste Party ist schon vorbei. Ein paar Bilder zur Erinnerung von unserem allerersten Baby im Geburtshaus, dem schwersten Neugeborenen, der schönsten Hutträgerin, den Müttern der potenziellen Neujahrsbabys 2011, dem erfreulichsten Geschwister-Timing 2010 und vielem mehr.




November 2009: Am 21.11. feierten wir die Einweihung des Geburtshauses Paderborn. Seitdem haben wir mindestens 312 Geburtsvorbereitungsstunden gegeben, 208 Stunden in der Rückbildung und im Schwangerenfitnesskurs geschwitzt, 348 Beratungsgespräche geführt, 253 CTGs geschrieben, insgesamt 111 Geburten begleitet (50 Mädchen und 61 Jungs, davon sind 30 Kinder im Geburtshaus geboren) und viele, viele Hausbesuche nach der Geburt gemacht – das alles haben wir ein Jahr später ordentlich gefeiert!


17.06.2010
Aktuelles
Die vom Deutschen Hebammenverband eingereichte E-Petition „Sofortmaßnahmen zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe“ war ein überragender Erfolg: Wenige Stunden vor Ablauf der Frist gibt es sage und schreibe 105.133 Mitzeichner!
Somit ist unsere Petition eine der erfolgreichsten in der gesamten Petitionsgeschichte der BRD – danke für so viel Solidarität! Die Anhörung im Petitionsausschuss ist für den 28.06. terminiert, also noch vor der Sommerpause. Dieser zeitnahe Termin gilt als erstes Indiz dafür, dass durch die Petition ein hoher Handlungsdruck entstanden ist.
Zwar ist die Kuh damit noch längst nicht vom Eis, doch ist die Forderung nach einer besseren Entlohnung für unsere verantwortungsvolle Arbeit nun nachdrücklich untermauert.