Elternblog
Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus, geben Sie Tipps und gute Ratschläge weiter oder fragen Sie andere nach ihrer Meinung – natürlich im Elternblog des Geburtshauses Paderborn. Sicher fallen Ihnen 1000 wichtige Dinge rund um Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit, Ernährung, Erziehung & Co. ein, die Sie gerne mit andern “bebloggen” möchten. Dazu einfach im unteren Feld einen Beitrag verfassen und “Absenden” klicken.
Liebes Geburtshausteam,
schon als wir eure Internetseite angesehen haben, dachten wir, dass es sehr nett und einladend aussieht. Als wir dann das erste Mal im Geburtshaus waren, bestätigte sich dieser Eindruck sofort. Jede von euch Hebammen, die ich während meiner Schwangerschaft kennengelernt habe, hat ihre ganz eigene Art – was ihr gemeinsam habt, ist der Wunsch und das Ziel, Eltern und Kindern einen gelungenen und sanften Start ins gemeinsame Leben zu ermöglichen.
Als es bei uns dann soweit war, haben wir uns die ganze Zeit über sicher und geborgen gefühlt. Almut hat mit ihrer ruhigen Art keinen Zweifel daran gelassen, dass auch unser Kind auf die Welt kommen wird – egal wie lange es dauert. Da war kein Druck, dass „nun aber schnell etwas passieren muss.“ Wenn wir Hilfe brauchten, war Almut da und wenn wir unsere Ruhe brauchten, zog sie sich zurück. Dagmar, die als zweite Hebamme dazu kam, lockerte die Atmosphäre in den richtigen Momenten auf. Schließlich hielten wir unsere Tochter Merit in den Armen. Es war es wunderschön, in einem Raum mit gedämpftem Licht in einem großen Bett diesen ersten gemeinsamen Moment zu erleben.
Kurzum: es war für uns genau die richtige Entscheidung, unser erstes Kind im Geburtshaus Paderborn zu bekommen und wir würden auch immer wieder hierher kommen.
Mittlerweile ist unsere Tochter Merit drei Monate alt und ist ein aufgewecktes, zufriedenes Kind.
Wir danken auf diesem Weg dem gesamtem Geburtshausteam noch einmal herzlich für alles und werden Werbung für euch und euer Haus machen!
Viola & Bernd mit Merit
Liebes Geburtshaus-Team,
vielen, vielen Dank für die großartige Betreuung während meiner Schwangerschaft und der Geburt. Besser und schöner hätte die Betreuung (von euch allen!!!) und vor allem natürlich die Geburt unseres Sohnes Ben nicht sein können. Ihr hattet immer Zeit und ein offenes Ohr für all unsere Fragen. Wir hatten nie das Gefühl eine von vielen zu sein und konnten so die Schwangerschaft in vollen Zügen und mit bester Unterstützung genießen.
Am 7. Dezember 2011 war es dann endlich soweit. Ben hat um 4.24 Uhr im Geburtshaus Paderborn das Licht der Welt erblickt. Von der ersten Sekunde an hat Marion (und später auch Sandra als zweite Hebamme) uns toll betreut. Wir wurden so herzlich empfangen, dass wir uns einfach nur wohl fühlen konnten. Während der ganzen Geburt hatten wir nicht ein einziges Mal das Gefühl, nicht perfekt betreut zu werden. Wir haben uns die ganze Zeit sicher und gut aufgehoben gefühlt. Es war so schön, so liebevoll betreut und unterstützt zu werden.
Für mich war es vor allem wichtig zu wissen, dass Marion die ganze Zeit da war und sie nicht noch andere Geburten gleichzeitig betreuen musste. Auch dass wir uns vorher schon kannten und wir wussten wer uns betreut, war für mich enorm wichtig. So konnte ich mich trotz Wehen entspannen und mich voll und ganz auf die Geburt konzentrieren. Wenn ich nicht weiter wusste war Marion immer sofort da.
Als Ben dann da war, wurde er mir sofort in den Arm gelegt und mein Mann und ich konnten unser Glück ganz in Ruhe genießen und zu dritt im Bett kuscheln. Ein unbeschreibliches Gefühl.
Auch dass wir wenige Stunden nach der Geburt ganz entspannt nach Hause fahren konnten, hat zu unserem Glück beigetragen.
Wir würden es immer wieder so machen und werden euch überall weiter empfehlen. Wir hoffen, dass noch mehr Frauen den Weg zu euch finden und diese wunderbare Betreuung während Schwangerschaft und Geburt erleben können.
Vielen Dank.
Mit besten Grüßen aus Lippstadt
Danni & Tomi & Ben
Liebe Marion, liebes Geburtshaus
)
nach zwei Krankenhausgeburten, war ich erstaunt wie angenehm und stressfrei eine Geburt sein kann. Ich konnte mich ganz und gar wie zu Hause fühlen, was einem in eurem liebevoll eingerichteten Zimmern sehr leicht fiel. Die Betreuung durch Marion und Rahel war einfach super. Marion war so ruhig und sicher in ihrer Art, dass die Geburt einfach traumhaft verlief. Vor allem meine eigene Hebamme zu haben, auf die ich mich ganz und gar verlassen kann, war total klasse.
Liebe Marion, vielen lieben Dank für dieses tolle Erlebnis!!!
Ganz viele liebe Grüße & weiterhin alles Gute
Jeannine
Liebes Geburtshausteam, hallo Freunde des Geburtshauses!
Mein Name ist Lea. Ich habe am 3. Oktober 2011 dank Almut, Pia und 2 Ärztinnen des St. Vincenz Krankenhauses um 9:33 Uhr das Licht der Welt erblickt. Seitdem werde ich von allen bewundert. Erst wegen meiner langen Nabelschnur und jetzt, weil ich so süß und immer gut drauf bin.
Mama und Papa erzählen immer wieder, wie angenehm, ruhig und heimisch die Stunden im Geburtshaus waren. Ich hätte das gerne selber bestätigt, aber mein Kopf hing im Becken bei Mama fest und wollte nicht so durchschlüpfen, wie wir es geplant hatten. Egal, jetzt bin ich ja da und gesund zu Hause. Die zwei Tage Krankenhaus waren auch nicht schlimm. Wir hatten dort viel Ruhe. Pia und Almut haben mich sogar nochmal besucht, worüber sich meine Eltern sehr gefreut haben.
Wenn wir das nächste mal Paderborn zum shoppen aufsuchen werden wir es mit einem Besuch bei Euch verbinden, und ich werde mich nochmal davon überzeugen, wie schön es bei Euch gewesen wäre. Vielleicht klappt es ja bei der nächsten Geburt, wenn Mama und Papa ein Geschwisterchen für mich bekommen.
So, jetzt muss ich erstmal zur Mama und trinken.
Vielen Dank nochmal für alles was Ihr für meinen Papa, die Mama und mich getan habt.
Es war schön von Euch beruhigt zu werden.
Eure Lea aus Brilon
Am 15.06.11 um 03.11 Uhr kam unsere Tochter Friederike im Geburtshaus Paderborn zur Welt. Nach den Krankenhausgeburten unserer ersten beiden Kinder Moritz und Johanna war dies ein Erlebnis, das uns bis heute mit Glück und Euphorie erfüllt und uns für vieles entschädigte, was uns damals belastet und geärgert hatte. Wir sind sehr froh, diese Entscheidung getroffen zu haben und haben das Geburtshaus sowie das gesamte Hebammenteam bereits einer Freundin ans Herz gelegt!
Nachdem gegen Mitternacht mit einem Blasensprung die Wehen schnell und heftig begonnen hatten, trafen wir uns um 01.00 Uhr mit Marion am Geburtshaus, Dagmar unterstützte uns als zweite Hebamme. Bereits um 03.11 Uhr erblickte Friederike das Licht dieser Welt und tat ihren ersten Atemzug. Obwohl unserer Tochter die Nabelschnur um den Hals lag, haben wir uns keine Sekunde unsicher gefühlt oder Angst empfunden. Marion begegnete der Situation mit Kompetenz, Routine und Ruhe. Mein Mann und ich hatten vollstes Vertrauen, zumal Marion viele Jahre Hausgeburten begleitet hat. Doch nicht nur die Sicherheit und Gesundheit des Kindes stand (vor, während und nach der Geburt) im Vordergrund, sondern auch meine körperliche Unversehrtheit. Marion und Dagmar waren sehr darum bemüht, Verletzungen zu vermeiden und dank ihres Einsatzes gelang das, was im System des Krankenhauses (trotz einer unkomplizierten Geburt) nicht möglich gewesen war: Ich ging gegen 05.30 Uhr unverletzt und bester Dinge zu Fuß nach Hause – aus Sicherheitsgründen begleitet von Dagmar. Es erscheint mir bis heute wie ein Wunder! Mein Mann, der die gesamte Geburt sehr intensiv miterlebte, sagte später, nun begreife er die Arbeit einer Hebamme als Kunst. Er habe zum ersten Mal erfahren, was alles möglich sei. (Wie bedeutend auch das körperliche und mentale Wohlbefinden der Mutter ist, wurde später noch deutlicher, als ich den Anforderungen einer großen Familie bereits während der ersten Tage entspannt, gelassen und voller Freude begegnen konnte.)
Nach der Geburt durften wir uns so viel Zeit lassen wie wir wollten, um unsere Tochter zu begrüßen und zu bestaunen. Wir machten es uns gemeinsam im Bett gemütlich und frühstückten dort sogar. Es herrschte keine Hektik und Unruhe, keine organisatorischen Abläufe störten die ersten Stunden dieses neuen Lebens. Es begann friedlich und harmonisch, so wie wir auch später Friederikes Ankunft und Einleben in unserer Familie erleben durften. Als wir gegen 06.00 Uhr, nach der Ankunft zuhause, Moritz und Johanna weckten, um ihnen ihr Schwesterchen zu zeigen, und sie zu uns ins Bett krochen – aufgeregt und fröhlich – war unser Glück perfekt! Uns wurde ein sehr großes Geschenk gemacht, das wir nie vergessen werden. Wir sind voller Dank! Wir erinnern uns an ein unvergesslich positives Erlebnis. Beim dritten Kind war es endlich möglich, diese existentielle Erfahrung in Ruhe und unbeinflusst von äußeren Umständen zu machen. Wir sind sehr froh, dass es diese mutigen Hebammen gibt, die ihren Überzeugungen folgten, die Herausforderung der Ansprüche an die eigene Arbeit annahmen und den Schritt in die Selbstständigkeit wagten – zum Wohle vieler Frauen, Kinder und ihrer Familien!
Als wir beschlossen haben unser zweites Kind im Geburtshaus zu bekommen, haben wir die beste Entscheidung unseres Lebens getroffen!!!
Mitten in der Nacht kamen plötzlich die Wehen. Als sie alle 15 Minuten einsetzten, schlug Marion vor, uns im Geburtshaus zu treffen. Also machten wir uns auf den Weg. Als wir ankammen, wussten wir noch nicht, dass alles schnell gehen würde und unser kleiner Sonnenschein in anderthalb Stunden das Licht der Welt erblicken würde! Schon der herzliche Empfang von Marion hat mir alle Sorgen genommen! Ich hab mich sicher und wohl gefühlt. Wir konnten uns auf die Geburt und die Ankunft unseres Kindes konzentrieren. Vor allem, weil wir Marion zu 100% vertrauen. Liebe Marion, wir danken dir von ganzem Herzen! Du hast uns den Mut und die Kraft gegeben. Dank dir ist die Geburt so schön gewesen!!!
P.S: Wenn wir weitere Kinder bekommen sollten, dann nur im Geburtshaus und mit Marion!!!
Geburtshaus?!?!?! JAAA, die beste Entscheidung…
Für mich hat das Geburtshaus das “Unmögliche” möglich gemacht.
Mein erstes Kind kam planmäßig per Kaiserschnitt zur Welt, da ich mir eine natürliche Geburt aus bestimmten Gründen nicht vorstellen konnte. Für mein erstes Kind war das denke ich auch alles gut so wie es war… Aber eines Tages stand Dagmar vor mir und sagte mir: “Das nächste Kind holen wir so!” Und dieser Satz lag mir immer in den Ohren. Tja, dann war der Zeitpunkt gekommen und ich war wieder schwanger. Schnell rief ich Dagmar an und berichtete ihr davon und ohne lange zu zögern hatte ich einen ersten Termin im Geburtshaus.
Meine Zweifel waren sehr groß, aber nicht im Bezug aufs Geburtshaus sondern in Bezug auf mich. Kann ich wirklich eine natürliche Geburt schaffen?
Eines hat mich in den Wochen vor meiner Entbindung stets begleitet und zwar der Glaube an mich durch das ganze Team des Geburtshauses. Das hat mich so sehr gestärkt und von Treffen zu Treffen gewann ich mehr und mehr den Glauben an mich!
Und dann war es klar: JA, ICH SCHAFFE ES!!!
Und zack ging alles ganz schnell… Ich hatte immer leichte Wehen und wurde immer nervöser und aufgeregter vor der Geburt und der Termin rückte immer näher. Kerstin fing meine Sorgen und meine Unruhe in den Tagen davor super auf und ich fing an mich im Geburtshaus richtig wohl zu fühlen.
Und als es so weit war, verlief auch alles perfekt! Ich kam mit Wehen morgens um halb sieben im Geburtshaus an, wo Kerstin schon auf mich wartete. Dadurch das wir vorher schon genügend Zeit hatten uns kennen zu lernen war unser Verhältnis gleich entspannt und locker und ich hätte mich nicht besser aufgehoben fühlen können. Nach kurzer Zeit war dann auch Dagmar bei mir und es konnte richtig los gehn… =;o)
Kerstin und Dagmar haben alles super gemeistert und mir immer wieder Mut und Kraft zugesprochen durchzuhalten. Man spürt ganz klar die starke und enge Zusammenarbeit der Mitarbeiter des Geburtshauses und kann sich so während der Geburt ganz auf sich und seine Bedürfnisse konzentrieren, da Kerstin und Dagmar gut wussten was zu tun ist (ihr ward einfach spitze!!!).
Und so war dann um kurz vor zehn Uhr morgens das Wunder vollbracht und ich habe einen kleinen Fiete ohne jegliche Komplikationen zur Welt gebracht!!
Und für mich war es wirklich ein Wunder!!! Ich habe wirklich nicht zu 100 % an mich geglaubt, aber die restlichen Prozente gab mir das Team des Geburtshauses durch die intensiven und lockeren Kennenlerngespräche in den Wochen vor der Geburt!
DANKE an euch alle, Ihr ward alle super und habt mir ein Stück Heilung gegeben!!! Für mich ist ein Felsbrocken ins Rollen gekommen und wenn ich noch ein Kind kriegen sollte, dann wirklich nur wieder bei und mit Euch!
Lieben Gruß, Rabea
Eine wunderschöne Wassergeburt dank dem Geburtshaus-Team!!
Als erstes möchte ich mich nochmal bei Pia und Rahel für die super Betreuung und Unterstützung während der Geburt unseres Sohnes bedanken!!!
Dank euch habe ich eine tolle und intensive Wassergeburt erlebt, die ich nie vergessen werde. Ich habe mich die ganze Zeit gut und sicher aufgehoben gefühlt.
Auch für die Vorsorgen in der Schwangerschaft habe ich mich im Geburtshaus immer gut aufgehoben gefühlt und jede Hebamme wusste stehts über mich bescheid.
Ich habe nicht eine Minute bereut, mich für das Geburtshaus entschieden zu haben und würde es auch jedem weiter empfehlen.
Sollte ich je noch ein drittes Kind bekommen, werdet ihr mich auf jeden Fall wiedersehen
Vielen dank und liebe Grüße, Denise Schliemann mit Marlon
Geburtshaus – für uns die richtige Entscheidung!
Das Erlebnis der Geburt von meinem kleinen Aron, hatte ich im Geburtshaus.
Klar, eine Geburt ist schmerzhaft, doch man spürt, dass man voller Leben und Kraft ist und ein wahres Wunder vollbrigen kann!
Besonders gefallen hat mir im Geburtshaus, dass mein Partner und ich völlige Ruhe hatten. Die Hebamme Michaela war zwar jederzeit für uns da, doch solage wir wollten, durften wir ungestört sein und uns voll auf die Ankunft unseres Babys konzentrieren. Ich habe mich jederzeit sicher gefühlt und als es dann so richtig losging, war Michaela natürlich dabei und eine zweite Hebamme (Pia und zwischendurch Kerstin).
Als es unser kleiner dann endlich auf die Welt geschafft hatte, wurden wir keine Minute voneinander getrennt und durften unser Glück zu dritt im Bett genießen.
Alles in allem – ich war super betreut bei der Geburt und auch später zu Hause! Wir haben unsere Entscheidung für das Geburtshaus in keinem Moment bereut!
Vielen Dank an das tolle Team! Und herzliche Grüße…
Bernhard, Aron und Miriam
An alle werdenden Eltern, die sich möglicherweise noch nicht zu einem Geburtsvorbereitungskurs angemeldet haben!
Das Geburtshaus-Team hatte mal einen Wochenend-Crash-Kurs zu diesem Thema im Programm!!! – Ja, ehrlich! –
Ich fand das echt riesig!!! Terminlich und organisatorisch für mich ein Traum!!!
Nu is er aber futsch der Kurs!?!
Ist es tatsächlich möglich, dass ich die einzige bin, die Interesse an solch einem Angebot hat??? Wenn dem so sein sollte, okay? Aber ich will es nicht glauben… Wenn sich genug melden, findet sich unter den Hebammen vielleicht eine, die ein Wochenende mit uns verbringen will….
Bitte, bitte meldet Euch!!!
Lg Alex
Im Geburtshaus entbinden – eine gute Entscheidung
Vorher: In den Vorgesprächen mit allen Hebammen des Geburtshauses wurde mir eines klar: Hier wird gut zusammen gearbeitet. Ohne einen Blick in meine Unterlagen zu werfen, wusste jede über mich, meine Vorerfahrungen und Wünsche Bescheid. In teilweise sehr tiefgehenden Gesprächen konnte ich meine bereits gemachten Geburtserfahrungen noch einmal besprechen.
Die Geburt: Der kleine Matthias hatte es nicht ganz leicht: Er hatte viermal die Nabelschnur um sich gewunden, wie sich im Moment der Geburt herausstellte. Doch durch hochkonzentrierte und fachkompetente Begleitung war mir die ganze Zeit klar, dass die Hebamme, Michaela Becker, alles im Griff hatte. So konnte er gesund und munter auf ganz normalem Wege das Licht der Welt erblicken. Vielen Dank, Michaela!
Da ich allerdings nach der Geburt außergewöhnlich stark geblutet habe, war ich froh um die Nähe der Klinik, die wir dann sicherheitshalber noch aufsuchten. Ein kurzer nächtlicher Schub in einer Art Liegestuhl über den Hof und eine Fahrt mit dem Fahrstuhl brachte mich direkt in den Kreißsaal. Die Blutung hörte dann jedoch auf – wahrscheinlich nicht zuletzt durch die Maßnahmen, die bereits im Geburtshaus getroffen wurden (u.a. Akkupunktur) und ich konnte am selben Tag mit Klein-Matthias noch nach Hause.
Das Konzept stimmt für mich: Solange alles O.K. ist, braucht es zur Entbindung keinen Arzt und kein Krankenhaus, sondern die gute Begleitung einer Hebamme und einen ungestörten Raum. Sind die Grenzen dieser Möglichkeiten jedoch erreicht, so ist die Nähe der Klinik möglicherweise im wahrsten Sinne des Wortes not-wendig.
Nachher: Die Nachsorge war auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Das Gute der Teamarbeit: War die betreuende Hebamme, Pia Brockmann, gerade in einer Geburt, stand jederzeit eine andere Hebamme zur Verfügung. Faszinierend für mich war die Genauigkeit, mit der Pia alle Details im Blick hatte. Ich fühlte uns jederzeit sehr ernst genommen. Danke, Pia.
Fazit: Mit drei Worten möchte ich das Team des Geburtshauses beschreiben: Einfühlsam, verantwortungsbewusst und professionell. Kurzum: Empfehlenswert.
Tagebuch der Sophie
Vor ungefähr neun Monaten hatte ich das Glück entstanden zu sein. Ich schwebte im Bauch und hatte auch immer gut zu Essen. Es war eine bewegte Zeit, denn meine Mama hatte immer gute Ideen. Mal mit dem Fahrrad im Eggegebirge und mal im Wasser beim Schwimmen. So wurde es mir nie langweilig. Natürlich nutzte ich die Gelegenheiten, mal mit den Ellenbogen, mal mit den Beinen zu strecken. Manchmal hatte ich auch Lust mich zu drehen. Aber bald war auch das immer schwerer geworden, denn der Platz wurde immer weniger im Bauch. Also musste etwas passieren!
Nur was? Es war an einem schönen Samstagabend dem 02.01.2010. Da wurde es wieder so eng. Ich überlegte, viele Hilfsmittel hatte ich ja nicht. Doch der Fingernagel war gerade recht. Es war 22.20 Uhr. Und schon war es passiert, die Fruchtblase platzte auf und ich steckte fest. Mama war ganz überrascht. Sie lag schon im Bett. Es wurde nass. Mama fragte Papa: „Was nun?“ Denn von Wehen keine Spur. Nun, sie fragten Pia am Telefon. Sie meinte: „Wenn noch keine Wehen da sind, schauen wir mal morgen.“ So weit so gut. Doch dann ging es los. Ich wurde so richtig in Fahrt gebracht. Mal runter, mal rauf. Papa schrieb sogar die Zeiten auf. Alle zwei Minuten kamen die Wehen. Papa ganz aufgeregt, versuchte alles zusammen zu suchen. Doch Mama rief wieder Papa, die nächste Wehe war da.
Papa hatte immer gerade mal zwei Minuten Zeit, und so kam kurzerhand alles in die Tasche. Sogar Milch und Reis hatte Papa eingepackt! Mama war schon vorne im Flur, und schrie zu Papa „ …ich ziehe noch schnell die Stiefel an… “ Denn das Wetter war der reinste Winter. Draußen schneite es in seliger Ruhe. Es waren 20 Minuten nach dem die Fruchtblase geplatzt war vergangen, also 22.40 Uhr. Papa ganz streng zu Mama„ …du lässt deine Flip Flops an.“ Ausnahmsweise hörte Mama auf Papa und überwand sich in Flip Flops durch die Winternacht zu stapfen. Zum Glück, denn auch der Weg zum Geburtshaus wurde schon im Fahrstuhl wieder durch eine Wehe und im Auto durch die nächste unterbrochen. Vorm Aussteigen noch mal, aber zum Glück ist ja das Geburtshaus bei meinen Eltern um die Ecke. Dort nahm Pia meine Eltern in Empfang. Sie untersuchte Mama und stellte mit ruhigem, aber bestimmtem Ton fest, dass der Muttermund bereits neun Zentimeter offen war. Damit hatten wir alle nicht gerechnet! Schnell wurde auch Dagmar, die zweite Hebamme gerufen, um mir auf die Welt zu helfen. Toll, dass die beiden so schnell zur Stelle waren. Jetzt fand ich, dass es aber auch wirklich Zeit wurde! Meine Mama sollte endlich mal anfangen zu pressen und das machte sie dann auch ein paar Mal. Hui, da wurde es mir plötzlich ein bisschen schwindelig… Es drückte nun überall, aber es half mir auch weiter nach vorne zu rutschen. Und beim nächsten Drücken, es war Sonntag um 1.18 Uhr, war alles plötzlich gaaanz anders. Ich war auf der Welt!!! Ich musste erst mal vor Freude schreien!!! Nun wurde ich ein bisschen getrocknet und kam auf den Bauch von meiner Mama. Da war es schön kuschelig unter einer Decke und ich schaute schon ein bisschen in die neue Welt. Das Zimmer im Geburtshaus war echt super gemütlich. Und wir drei fühlten uns richtig wohl und geborgen und durften uns erst mal kennen lernen. Die Hebammen Pia und Dagmar haben mich dann später gewogen, gemessen und schon ein paar Übungen mit mir gemacht. Alles OK! Und schon hatte ich meine ersten Freunde gefunden. Also ich kann Euch sagen: „Es war schnell, aber super im Geburtshaus!“
Liebe Grüße
Eure Sophie
Liebes Team! Ich bin nicht nur Mutter (von 3 tollen Kindern) sondern auch freie Hebamme mit einem Kooperationsvertrag in Eurem schönen “zu Hause”. Danke nochmal für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich sehr mit Euch arbeiten zu dürfen! Auf meine 2 Geburten im Februar bin ich schon ganz gespannt und neugierig! Es ist schön, zu wissen, dass es einen Ort gibt, der ein sicheres Umfeld bietet und sich wie zu Hause anfühlt. Also: Ihr Kinderlein kommet! : )
Herzlichst Eure Marion aus Brilon