Elternblog
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Geburtshaus – für uns die richtige Entscheidung!
Das Erlebnis der Geburt von meinem kleinen Aron, hatte ich im Geburtshaus.
Klar, eine Geburt ist schmerzhaft, doch man spürt, dass man voller Leben und Kraft ist und ein wahres Wunder vollbrigen kann!
Besonders gefallen hat mir im Geburtshaus, dass mein Partner und ich völlige Ruhe hatten. Die Hebamme Michaela war zwar jederzeit für uns da, doch solage wir wollten, durften wir ungestört sein und uns voll auf die Ankunft unseres Babys konzentrieren. Ich habe mich jederzeit sicher gefühlt und als es dann so richtig losging, war Michaela natürlich dabei und eine zweite Hebamme (Pia und zwischendurch Kerstin).
Als es unser kleiner dann endlich auf die Welt geschafft hatte, wurden wir keine Minute voneinander getrennt und durften unser Glück zu dritt im Bett genießen.
Alles in allem – ich war super betreut bei der Geburt und auch später zu Hause! Wir haben unsere Entscheidung für das Geburtshaus in keinem Moment bereut!
Vielen Dank an das tolle Team! Und herzliche Grüße…
Bernhard, Aron und Miriam
An alle werdenden Eltern, die sich möglicherweise noch nicht zu einem Geburtsvorbereitungskurs angemeldet haben!
Das Geburtshaus-Team hatte mal einen Wochenend-Crash-Kurs zu diesem Thema im Programm!!! – Ja, ehrlich! –
Ich fand das echt riesig!!! Terminlich und organisatorisch für mich ein Traum!!!
Nu is er aber futsch der Kurs!?!
Ist es tatsächlich möglich, dass ich die einzige bin, die Interesse an solch einem Angebot hat??? Wenn dem so sein sollte, okay? Aber ich will es nicht glauben… Wenn sich genug melden, findet sich unter den Hebammen vielleicht eine, die ein Wochenende mit uns verbringen will….
Bitte, bitte meldet Euch!!!
Lg Alex
Im Geburtshaus entbinden – eine gute Entscheidung
Vorher: In den Vorgesprächen mit allen Hebammen des Geburtshauses wurde mir eines klar: Hier wird gut zusammen gearbeitet. Ohne einen Blick in meine Unterlagen zu werfen, wusste jede über mich, meine Vorerfahrungen und Wünsche Bescheid. In teilweise sehr tiefgehenden Gesprächen konnte ich meine bereits gemachten Geburtserfahrungen noch einmal besprechen.
Die Geburt: Der kleine Matthias hatte es nicht ganz leicht: Er hatte viermal die Nabelschnur um sich gewunden, wie sich im Moment der Geburt herausstellte. Doch durch hochkonzentrierte und fachkompetente Begleitung war mir die ganze Zeit klar, dass die Hebamme, Michaela Becker, alles im Griff hatte. So konnte er gesund und munter auf ganz normalem Wege das Licht der Welt erblicken. Vielen Dank, Michaela!
Da ich allerdings nach der Geburt außergewöhnlich stark geblutet habe, war ich froh um die Nähe der Klinik, die wir dann sicherheitshalber noch aufsuchten. Ein kurzer nächtlicher Schub in einer Art Liegestuhl über den Hof und eine Fahrt mit dem Fahrstuhl brachte mich direkt in den Kreißsaal. Die Blutung hörte dann jedoch auf – wahrscheinlich nicht zuletzt durch die Maßnahmen, die bereits im Geburtshaus getroffen wurden (u.a. Akkupunktur) und ich konnte am selben Tag mit Klein-Matthias noch nach Hause.
Das Konzept stimmt für mich: Solange alles O.K. ist, braucht es zur Entbindung keinen Arzt und kein Krankenhaus, sondern die gute Begleitung einer Hebamme und einen ungestörten Raum. Sind die Grenzen dieser Möglichkeiten jedoch erreicht, so ist die Nähe der Klinik möglicherweise im wahrsten Sinne des Wortes not-wendig.
Nachher: Die Nachsorge war auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Das Gute der Teamarbeit: War die betreuende Hebamme, Pia Brockmann, gerade in einer Geburt, stand jederzeit eine andere Hebamme zur Verfügung. Faszinierend für mich war die Genauigkeit, mit der Pia alle Details im Blick hatte. Ich fühlte uns jederzeit sehr ernst genommen. Danke, Pia.
Fazit: Mit drei Worten möchte ich das Team des Geburtshauses beschreiben: Einfühlsam, verantwortungsbewusst und professionell. Kurzum: Empfehlenswert.
Tagebuch der Sophie
Vor ungefähr neun Monaten hatte ich das Glück entstanden zu sein. Ich schwebte im Bauch und hatte auch immer gut zu Essen. Es war eine bewegte Zeit, denn meine Mama hatte immer gute Ideen. Mal mit dem Fahrrad im Eggegebirge und mal im Wasser beim Schwimmen. So wurde es mir nie langweilig. Natürlich nutzte ich die Gelegenheiten, mal mit den Ellenbogen, mal mit den Beinen zu strecken. Manchmal hatte ich auch Lust mich zu drehen. Aber bald war auch das immer schwerer geworden, denn der Platz wurde immer weniger im Bauch. Also musste etwas passieren!
Nur was? Es war an einem schönen Samstagabend dem 02.01.2010. Da wurde es wieder so eng. Ich überlegte, viele Hilfsmittel hatte ich ja nicht. Doch der Fingernagel war gerade recht. Es war 22.20 Uhr. Und schon war es passiert, die Fruchtblase platzte auf und ich steckte fest. Mama war ganz überrascht. Sie lag schon im Bett. Es wurde nass. Mama fragte Papa: „Was nun?“ Denn von Wehen keine Spur. Nun, sie fragten Pia am Telefon. Sie meinte: „Wenn noch keine Wehen da sind, schauen wir mal morgen.“ So weit so gut. Doch dann ging es los. Ich wurde so richtig in Fahrt gebracht. Mal runter, mal rauf. Papa schrieb sogar die Zeiten auf. Alle zwei Minuten kamen die Wehen. Papa ganz aufgeregt, versuchte alles zusammen zu suchen. Doch Mama rief wieder Papa, die nächste Wehe war da.
Papa hatte immer gerade mal zwei Minuten Zeit, und so kam kurzerhand alles in die Tasche. Sogar Milch und Reis hatte Papa eingepackt! Mama war schon vorne im Flur, und schrie zu Papa „ …ich ziehe noch schnell die Stiefel an… “ Denn das Wetter war der reinste Winter. Draußen schneite es in seliger Ruhe. Es waren 20 Minuten nach dem die Fruchtblase geplatzt war vergangen, also 22.40 Uhr. Papa ganz streng zu Mama„ …du lässt deine Flip Flops an.“ Ausnahmsweise hörte Mama auf Papa und überwand sich in Flip Flops durch die Winternacht zu stapfen. Zum Glück, denn auch der Weg zum Geburtshaus wurde schon im Fahrstuhl wieder durch eine Wehe und im Auto durch die nächste unterbrochen. Vorm Aussteigen noch mal, aber zum Glück ist ja das Geburtshaus bei meinen Eltern um die Ecke. Dort nahm Pia meine Eltern in Empfang. Sie untersuchte Mama und stellte mit ruhigem, aber bestimmtem Ton fest, dass der Muttermund bereits neun Zentimeter offen war. Damit hatten wir alle nicht gerechnet! Schnell wurde auch Dagmar, die zweite Hebamme gerufen, um mir auf die Welt zu helfen. Toll, dass die beiden so schnell zur Stelle waren. Jetzt fand ich, dass es aber auch wirklich Zeit wurde! Meine Mama sollte endlich mal anfangen zu pressen und das machte sie dann auch ein paar Mal. Hui, da wurde es mir plötzlich ein bisschen schwindelig… Es drückte nun überall, aber es half mir auch weiter nach vorne zu rutschen. Und beim nächsten Drücken, es war Sonntag um 1.18 Uhr, war alles plötzlich gaaanz anders. Ich war auf der Welt!!! Ich musste erst mal vor Freude schreien!!! Nun wurde ich ein bisschen getrocknet und kam auf den Bauch von meiner Mama. Da war es schön kuschelig unter einer Decke und ich schaute schon ein bisschen in die neue Welt. Das Zimmer im Geburtshaus war echt super gemütlich. Und wir drei fühlten uns richtig wohl und geborgen und durften uns erst mal kennen lernen. Die Hebammen Pia und Dagmar haben mich dann später gewogen, gemessen und schon ein paar Übungen mit mir gemacht. Alles OK! Und schon hatte ich meine ersten Freunde gefunden. Also ich kann Euch sagen: „Es war schnell, aber super im Geburtshaus!“
Liebe Grüße
Eure Sophie
Liebes Team! Ich bin nicht nur Mutter (von 3 tollen Kindern) sondern auch freie Hebamme mit einem Kooperationsvertrag in Eurem schönen “zu Hause”. Danke nochmal für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich sehr mit Euch arbeiten zu dürfen! Auf meine 2 Geburten im Februar bin ich schon ganz gespannt und neugierig! Es ist schön, zu wissen, dass es einen Ort gibt, der ein sicheres Umfeld bietet und sich wie zu Hause anfühlt. Also: Ihr Kinderlein kommet! : )
Herzlichst Eure Marion aus Brilon