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There are 26 comments

  1. Britt & Stefan Pankratz

    Liebes Geburtshaus Team,

    nun ist es bereits 7 Wochen her, dass unsere Nina im Geburtshaus das Licht der Welt erblickte. Genau der richtige Zeitpunkt um „Danke“ zu sagen, aber auch, um zu reflektieren …
    Wir möchten uns für die tolle Unterstützung vor, während und nach der Geburt bedanken und an dieser Stelle aber auch einige Worte über unsere Erfahrungen loswerden, um anderen Eltern bei ihrer Entscheidung über den „richtigen“ Ort für die Geburt ihres Nachwuchses gegebenfalls ein wenig weiterzuhelfen.

    Während der ersten Schwangerschaft stand für uns wie selbstverständlich fest, dass wir „aus Sicherheitsgründen“ in der Frauen- und Kinderklinik entbinden werden. Diese Geburt verlief jedoch nicht wie erwartet und erhofft. Mehrere Gründe spielten dabei eine Rolle. Einer davon war mangelndes Vertrauen in das beteiligte Fachpersonal, aber auch mangelndes Bewusstsein meinerseits über „was will ich“ und „was will ich nicht“, aber auch „was kann ich“.

    Gleich zu Beginn der zweiten Schwangerschaft kamen die Erinnerungen an die erste Geburt hoch und wir dachten über Alternativen nach. Während einer der monatlich stattfindenden Informationsveranstaltungen lernten wir das Geburtshaus und Kerstin zum ersten Mal kennen. Wir haben uns sofort in den Räumlichkeiten wohl gefühlt und im Gespräch Unterschiede zum Krankenhaus bewusst wahrgenommen. Im ersten Gespräch mit Kerstin fühlten wir uns auf Anhieb verstanden und so stand schnell fest, dass wir unser zweites Kind gern außerklinisch im Geburtshaus zur Welt bringen möchten.

    Während eines Yoga Kurses, eines speziell für zukünftige Geburtshaus-Eltern zugeschnittenen Geburtsvorbereitungskurses und individuellen Terminen mit den einzelnen Hebammen (Kennenlernen, Anamnese, Vorsorgetermine, Akupunktur…) lernten wir nicht nur Schwangere und deren Partner kennen, sondern vor allem die Hebammen. Mehr und mehr fasste ich zu diesen Vertrauen, entwickelte aber auch Vertrauen in meinen eigenen Körper und verstand viel genauer den natürlichen Prozess einer Geburt und vor allem, wie ich diesen durch entsprechende Bewegung und Atmung, aber auch positive Gedanken beeinflussen kann (vielleicht mehr, als es (schmerzlindernde) Medikamente können). Und irgendwann kam dann die Erkenntnis, dass eine Geburt -als das natürlichste der Welt- vielmehr Mut und Vertrauen, Zeit und Ruhe braucht, als medizinische Maßnahmen, Fremdbestimmtheit und Skepsis gegenüber den natürlichen Prozessen.

    Ab Überschreiten des Termins hieß es dann hoffen, dass es mit einer Entbindung bis zum 9. Tag über errechnetem Geburtstermin klappt. Und tatsächlich setzen diesmal die Wehen ohne Einleitung ein. Als wir in der Nacht der Geburt im Geburtshaus mit Carolin zusammentrafen, fühlten wir uns von Anfang an sicher. Aufgrund dessen konnte ich mich schnell auf die Situation einlassen, meine Kräfte mobilisieren und nach ihren Hinweisen/Anweisungen mein Kind selbstbestimmt und nahezu ohne medizinische Intervention zur Welt bringen. Ihre Mut machende, aber auch direkte, Art und die gleichzeitige Ruhe, die sie, aber auch die Atmosphäre an sich, ausstrahlten, haben einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Geburt gehabt.

    An dieser Stelle wollen wir uns ganz besonders bei Dir, Carolin, bedanken; Du hast die Herausforderung dieser schnellen Geburt -ungeplanterweise ohne zweite Hebamme- sehr gut gemeistert und uns dadurch ein angenehmes Geburtserlebnis und Nina einen guten Start ins Leben beschert. Außerdem wollen wir auch Rahel „Danke“ sagen, die uns mit Carolin in der Nachgeburtsphase toll betreut hat. Auch währenddessen haben wir uns rundum wohl gefühlt und positiv wahrgenommen, was es heißt außerhalb der Klinikroutine das Neugeborene kennen zulernen und als Mutter entsprechend versorgt zu werden.

    In der Wochenbettbetreuung waren wir auch sehr zufrieden mit Carolin (und in Vertretung Martina), die uns mit Rat und Tat zur Seite stand(en) und auch einfach nur mal zuhörte(n).

    Wir schätzen am Geburtshaus besonders die Ganzheitlichkeit, denn eine Hebamme, die die Vorgeschichte der Schwangereren kennt, kann auf diese während der Schwangerschaft, aber vor allem unter der Geburt viel besser eingehen, als eine „fremde“ Hebamme, die einem im Krankenhaus, wenn es dann plötzlich ernst wird, vorgesetzt wird. Weiterhin kann eine Hebamme, die die eigene Geburt geleitet hat, Mutter und Kind auch im Wochenbett zugeschnittener betreuen.

    Allen Eltern, die glauben eine Geburtshaus-Geburt sei –trotz komplikationsloser Schwangerschaft und nicht risikobehafteter Vorgeschichte- zu riskant, möchten wir die Nähe des Geburtshauses in Paderborn zur Frauen- und Kinderklinik entgegen halten. Wir hatten zudem auch den Eindruck, dass beide Institutionen gut zusammenarbeiten und einander akzeptieren. Somit ist eine gute und schnelle medizinische Versorgung, die weiter geht als das, was ein Geburtshaus leisten kann, gewährleistet. Zudem war es stets unser Eindruck, dass die Hebammen sich nicht nur der Chancen einer durch sie geleiteten außerklinischen Geburt bewusst sind, sondern auch sehr gut einschätzen können, wo ihre Grenzen sind.

    Wir wünschen dem Geburtshaus-Team weiterhin viel Freude an dieser einmaligen Arbeit!

    Wir hoffen, dass sich das Geburtshaus in Paderborn weiter etablieren kann und, dass die Politik die Leistungen anerkennt und die Bedingungen für freiberufliche Hebammen und außerklinische Entbindungen verbessert statt weitere Steine in den Weg zu legen.

    Alles Gute und vielen Dank sagen
    Stefan & Britt mit Simon & Nina

  2. Stefanie Peters

    Hallo ihr Lieben,

    unser kleiner Sonnenschein ist jetzt nun schon fast 6 Wochen auf der Welt und es wird Zeit einfach mal danke zu sagen,auch wenn es leider nicht zu einer Geburt bei Euch gekommen ist sondern es eine Beleggeburt in der Frauenklinik war.

    Danke an Euch alle für die tolle Betreuung während der Schwangerschaft. Ich habe mich vom ersten Moment an wahnsinnig wohl bei Euch Gefühlt und hatte immer das Gefühl als würde ich Euch schon ewig kennen. Jeder von Euch hat immer geholfen wann und wo er konnte und hat dazu beigetragen das die Schwangerschaft eine wundervolle Zeit war.
    Ich bin immer gerne zu Euch gekommen egal ob zum Yoga, zur Geburtsvorbereitung, zur Vorsorge oder einfach nur zu Gesprächen.
    Ihr hattet immer ein offenes Ohr, hattet immer eine Antwort auf meine tausend Fragen und hab mir die Angst vor der Geburt genommen. Ich wusste immer das ich Euch vertrauen kann und mich auf Euch verlassen kann. Ein ganz großes DANKE dafür!

    Besonders möchte ich mich bei Almuth bedanken, die mir mit Ihren „Wundernadeln“ wahnsinnig geholfen hat und das auch im Moment immer noch tut. Danke das Du Dir immer soviel Zeit nimmst und ganz genau hinschaust.

    Besonderer Dank geht auch an Sandra die mich während der Geburt begleitet hat, was ganz sicher nicht einfach war. Auch wenn es nicht so gelaufen ist wie wir uns das alle gewünscht hatten – Du hast echt gekämpft!
    Danke auch das Du Dir nach der Geburt nochmal Zeit für uns genommen hast, Du hast uns damit sehr geholfen.

    Ein ganz, ganz großes,besonderes Danke geht an Dagmar die schon während meiner Schwangeschaft immer für mich da war ( auch nachts um 01:00 Uhr 😉 ) und mich jetzt zu Hause betreut.
    Einfach danke für alles, das ich Dich immer anrufen und nerven konnte und das auch jetzt noch tue, das Du obwohl es dir selber nicht gut ging zu mir ins Krankenhaus gekommen bist und bei mir warst bis Sandra da war und für die tolle Begleitung in den letzten Wochen. Du hast uns wahnsinnig geholfen.
    Dich hab ich gesucht und gefunden.

    Das Geburtshaus ist wirklich eine tolle Einrichtung und ich bin froh das es das in Paderborn gibt. Ich kann nur jeder Frau empfehlen sich von den Hebammen dort begleiten zu lassen.
    So eine Betreuung kann man sich nur wünschen und das ist nicht selbstverständlich.
    Ich kann mir keinen schöneren Ort vorstellen um ein Kind zur Welt zubringen auch wenn es bei mir leider nicht geklappt hat.

    Macht weiter so und bleibt so wie Ihr seit!

    Ganz Liebe Grüße
    Steffi, Marco und Lia Peters/ Lege

  3. Delia Janina Blank

    Jetzt ist es schon fast 8 Wochen her, dass unser kleiner Florian Elias bei euch im Geburtshaus zur Welt kam. Schon bei unserer Tochter vor 3.5 Jahren haben wir uns eine Geburt im Geburtshaus gewünscht, was leider nicht geklappt hat. Doch diesmal würde es klappen, da waren wir uns sicher.
    Eine Woche vor der Geburt bekam ich allerdings doch etwas Angst, wohl weil ich öfters an die Geburt meiner Tochter denken musste die alles andere als schön war. Doch die Angst war vollkommen unbegründet.
    Am 30.09.2012 hat Almut uns im Krankenhaus abgeholt, wo wir nachmittags hingefahren sind weil es mir sehr schlecht ging und wir dann nach dem Blasensprung (nach dem es mir wieder super ging!) nicht mehr nach Hause durften. Vielen Dank erstmal dafür, das hätte sicher auch nicht jeder getan.
    Die Angst vor der Geburt war in dem Moment weg als Almut zu uns ins Kh kam, und ich habe mich im Geburtshaus zu jeder Minute gut aufgehoben gefühlt. Es macht doch eine Menge aus eine Hebamme zu haben der man vertraut und die einen alles so machen lässt wie man es für richtig hält, die einen einfach unterstützt.
    Für mich war diese Geburt ein sehr schönes Erlebnis, auch wenn ich wegen dieser Aussage immer belächelt werde („Wie, Geburt schön? eine Geburt ist doch nicht schön, die ist doch schmerzhaft“). Natürlich ist eine Geburt auch schmerzhaft, aber das Glück überwiegt doch und die Schmerzen sind schon in der Sekunde vergessen, in der man das Kind im Arm hält. Und die Geburt im Geburtshaus ganz ohne Schmerzmittel war wesentlich weniger schmerzhaft als meine erste Geburt trotz (oder gerade wegen?) der PDA.
    Florian kam in der Wanne zur Welt, genau so wie ich es mir gewünscht hatte. und es war ein unbeschreibliches Gefühl, einfach dort in der Wanne zu sitzen mit unserem kleinen Wunder im Arm. Wir haben die ersten 2 Stunden einfach nur zu dritt verbracht und es war sehr schön, dass wir ganz ungestört die ersten Stunden verbringen durften, ohne dass uns der kleine Mann gleich wieder weggenommen wurde zum Messen und Wiegen.
    Das hat Almut erst nach ca. 2 Stunden getan. und nach ca. 3 Stunden saßen wir im Auto auf dem Heimweg zur stolzen großen Schwester, die es kaum erwarten konnte ihren kleinen Bruder endlich kennenzulernen.

    Liebe Almut, liebe Rahel,
    wir danken euch für die tolle Unterstützung während der Geburt. besonders dir, Almut. Du warst einfach da, hast durch deine ruhige Art auch eine Ruhe auf mich übertragen und warst immer zur Stelle wenn wir dich brauchten.
    unser Dank gilt natürlich auch dem Rest des GH-Teams für die tolle Unterstützung schon während der Schwangerschaft. wir haben uns jederzeit und bei jeder von euch super aufgehoben gefühlt und ich kann jeder Schwangeren nur empfehlen, auch zu euch zu kommen. Ich kann mir nicht vorstellen nochmal wo anders als im Geburtshaus zu entbinden und wir werden sicher in der nächsten Schwangerschaft wieder bei euch vor der Tür stehen.

    Ganz liebe Grüße und macht weiter so wie bisher!
    Delia und André mit Florian Elias und der stolzen großen Schwester Lucy Allegra

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