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There are 26 comments

  1. Sonja R.

    Liebe Verena, liebe Kerstin,
    ich möchte euch ganz herzlich danken, dass Ihr die Geburt meiner Tochter für mich – für uns alle drei – genau zu dem schönen Ereignis & Erlebnis gemacht habt, das ich mir gewünscht und so vorgestellt habe. Es war Eure Ruhe und Geduld, durch die ich mich sehr geborgen gefühlt habe und mich fallen lassen konnte. Ihr hattet – ohne dass wir das äußern mussten – das richtige Gespür dafür, wann im Hintergrund halten (und habt so unsere Intimsphäre respektiert und ermöglicht) und wann unterstützend einwirken angesagt war. Das ist für mich die individuelle GeburtsHILFE, von der ich sicher bin dass ich sie im Krankenhaus nicht so hätte erfahren können (und der Grund, warum ich sehr froh über meine Entscheidung bin, mein erstes Kind bei Euch zur Welt zu bringen).

    Noch etwas habe ich als sehr besonders empfunden: Der Respekt, mit dem Ihr (als Front-Frau speziell Du, Verena) mit meinem Körper umgegangen seid. Jede Berührung, jedes Tun vorher anzukündigen und zu erklären und dabei so behutsam vorzugehen – das habe ich bisher bei keinen „medizinischen Handgriffen“ erfahren und macht für mich ebenfalls einen großen Unterschied zu einer Krankenhaus-Geburt aus. Ihr behandelt den Menschen als Subjekt, wohingegen im zeitgestressten, anonymeren „Massenbetrieb“ Krankenhaus selbst der netteste Arzt nicht umhin kommt, seinen Patienten eher als Objekt zu sehen.

    Liebes restliche Geburtshaus-Team,
    auch Euch möchte ich danken für Eure tolle Begleitung in dieser spannenden Zeit. Natürlich ist man nie ohne Sorge, Respekt, vielleicht auch Angst vor dem ungewissen Ereignis – all das hat sich dank eurer Begleitung schnell in pure Vorfreude gewandelt. Ihr alle macht eine super Arbeit! Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn nicht so überzeugt von eurem Betreuungskonzept war und teilweise dachte, dass ich nicht unbedingt jede von Euch zum „Kaffeeklatsch“ treffen muss. Darüber habe ich schnell meine Meinung geändert und gesehen, dass es keineswegs um einen Kaffeeklatsch geht; aus jedem Gespräch habe ich etwas wichtiges und hilfreiches mitnehmen können und wusste die Vertrautheit schnell zu schätzen. Eure Arbeit und eure Organisation sind absolut professionell, insb. die Lösungen die ihr für all die Dinge habt, die rechts und links so anfallen und um die man sich im Krankenhaus nicht extra kümmern müsste.

    Liebe Frauen und werdende Mütter, die in ihrem Entscheidungsprozess hier Erfahrungsberichte anderer lesen und auf Antworten für sich selbst hoffen: Euch möchte ich Mut machen! Habt keine Angst vor Komplikationen, Schmerzen und den Zweifeln „schaffe ich das ohne ‚Strohhalm‘“… Im Falle tatsächlicher Komplikationen ist durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus die medizinische Versorgung gesichert; außerdem haben mich die GH-Hebammen schnell überzeugt (und mir damit ein sehr sicheres Gefühl gegeben und meine eigenen Zweifel beseitigt), dass sie keinerlei Interesse daran haben, irgendeine Form von Risiko einzugehen.. und daher im Falle des Falles lieber zu früh als zu spät übergeben würden. Ebenso durfte ich im Krankenhaus selber feststellen, dass dort die Institution Geburtshaus geschätzt wird und beide Seiten gut zusammenarbeiten. Ach ja, „schaffe ich das ohne PDA“..? Ich bin absolut überzeugt, dass es – neben der eigenen positiven Einstellung und dem Vertrauen in den eigenen Körper – vor allem die entspannte, vertraute Atmosphäre und das „sich fallen lassen können“ waren, was es ermöglicht gut mit der Situation (und den Schmerzen) zurecht zu kommen und der natürlichen Selbstregulierung des Körpers freie Bahn zu lassen. Aus meiner Sicht ist das in einer Umgebung (Kreißsaal), in der ständig die Tür auf und zu geht und immer neue Leute rein und rausgehen und irgendwas von mir wollen […] nicht so gut möglich. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Wer sich eine selbstbestimmte, möglichst natürliche Geburt wirklich wünscht, dem kann ich das Geburtshaus nur von Herzen empfehlen. Wenn ihr lieber Eure Entscheidungen abgenommen bekommt, euch „an der Kreißsaaltür abgeben“ und Anweisungen entgegennehmen möchtet, was ihr mit eurem Körper zu tun habt […], dann ist es sicher nicht der richtige Weg für Euch.

    Liebes Geburtshaus-Team, ich hoffe, Ihr könnt noch lange so weitermachen und all die Skeptiker da draußen – boykottierende Ärzte, die ihre Patientinnen verunsichern oder gar ‚zwangseinweisen‘, Krankenkassen usw. – begreifen, dass Euer Weg ein sehr guter und unterstützenswerter ist!

    Ich habe bisher selten Frauen sagen hören, dass sie die Geburt ihres Kindes als etwas „schönes“ erlebt haben. Ich bin sehr stolz & dankbar, auf die Frage antworten zu können, dass es eine wahrhaft schöne Geburt war!

    Herzliche Grüße, Sonja, Malte & Maré

  2. Fam. Schröder

    Liebes Geburtshaus-Team,

    eigentlich können wir uns den positiven Berichten der anderen Geburtshaus-Eltern nur anschließen.
    Sowohl während der Schwangerschaft, als auch während und nach der Geburt haben wir uns sehr gut betreut gefühlt. Die Freude, die ihr an eurem Beruf ausstrahlt, und die Ruhe, auch in eigentlich hektischen und anstrengenden Situationen, haben gut getan und stecken an. So hebt ihr euch deutlich vom Alltag in einer Frauenarzt-Praxis und der Klinik ab – und das war es, was vor allem ich mir, als werdende Mama des zweiten Kindes, gewünscht hatte.
    Zusammen mit eurer Kooperation mit dem Vincenz-Krankenhaus nebenan, waren für uns alle Fragen über mögliche Risiken geklärt und eure Gewissenhaftigkeit und Kompetenz war für uns deutlich.
    Wir haben uns sehr gefreut, dass die Geburt von Jarne bei euch geklappt hat – wir würden es jederzeit wieder so entscheiden und können eine Geburt bei euch (bzw. die Betreuung in der Schwangerschaft oder auch danach) nur wärmsten empfehlen.
    Mit einem herzlichen Dank – vor allem an Sarah und Dagmar – und mit vielen Grüßen aus Sande

    Tanja und Lars Schröder, mit Mathis und Jarne

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